Aufbau von Partnerschaften zur Verbesserung von Leben

Programm

Das Konferenzprogramm finden Sie unten.

Das komplette Programm mit detaillierten Informationen zum Inhalt jeder Plenarsitzung und jedes Workshops wird fertiggestellt sobald der Zeitpunkt der Konferenz näher rückt.

Klicken Sie bitte hier für die Hauptredner.

Um das Programm herunter zu laden, klicken Sie bitte hier (PDF).

 

 Tagungsorte
Hotel EPIC SANA Lisboa
Av. Engenheiro Duarte Pacheco 15
1070-100 Lissabon
Portugal

VERANSTALTUNG, DIE VOR DER KONFERENZ STATTFINDET


Sonntag 5 Juli 2015

Veranstaltet von NVC, Nordic Centre for Welfare and Social Issues - weitere Informationen und KOSTENLOSE Anmeldlung bei  NVC.

Das diesjährige Thema lautet: "Kinder und junge Menschen können nicht warten – Verbesserung des Wohlergehens durch Zusammenarbeit".

Alle Teilnehmer, die mehr über die nordischen Wohlfahrtssysteme erfahren möchten, sind herzlich willkommen.


PROGRAMM DER KONFERENZ


Montag 6 Juli 2015

Verteilung der Konferenzunterlagen und der Dolmetsch-Kopfhörer (Ausweis als Pfand erforderlich)

für die Delegierten der Mitgliedsorganisationen (Teilnahme steht denjenigen Mitgliedsorganisationen offen, die dazu eingeladen worden sind)

Gelegenheit zum Kennenlernen

Aufgrund des demografischen Wandels, der wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen der Krise, der veränderten Zusammensetzung der Gesellschaft und der zunehmend komplexen Bedürfnisse der Bürger ist die Nachfrage nach Sozialleistungen gestiegen. Die öffentlichen Trägerorganisationen in ganz Europa haben unabhängig von ihren verschiedenen Finanzierungsansätzen, Organisationsstrukturen und Berufskulturen Schwierigkeiten in der Suche nach wirksamen und effizienten Antworten.

Die Umgestaltung von sozialen Diensten hin zu einem integrierten, personenzentrierten Versorgungsmodell, das den Aufbau von Partnerschaften zur Verbesserung der Effizienz und der Ergebnisse für die Betroffenen in den Mittelpunkt stellt, ist in Europa schon seit Jahren ein Diskussions- und Forschungsthema; der Beginn des digitalen Zeitalters bietet in diesem Zusammenhang wichtige Chancen.

Vorsitz : Christian FILLET, Vorsitzender, European Social Network

Verwirklichung von integrativem Wachstum und einer neuen Sozialpartnerschaft in Portugal
Pedro Mota SOARES, Minister für Solidarität, Arbeit und soziale Sicherheit, Portugal

Modernisierung des Sozialschutzes in Europa: die Rolle von qualitativ hochwertigen sozialen Diensten
Marianne THYSSEN, Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Ausbildung und Mobilität von Arbeitskräften, Belgien (Video)

Soziale und wirtschaftliche Prioritäten für die luxemburgische Präsidentschaft: Aufbau von Partnerschaften zur Verbesserung von Aktivierung und Eingliederung
Corinne CAHEN, Ministerin für Familie und Integration, Luxemburg

Der digitale Binnenmarkt: Unterstützung von Bürgern, Gemeinschaften und Behörden bei der Umsetzung von integrativem und nachhaltigem Wachstum
Jasmin BATTISTA, Mitglied des Kabinetts, Digitaler Binnenmarkt, Europäische Kommission

1. Antworten auf die Auswirkungen der Krise im Bereich der Langzeitbetreuung in Europa
Eurofound
English, Italiano, Português

2. Beschäftigungssysteme für die Zukunft
IBM
English, Deutsch, Italiano

3. Ergebnis-orientiertes Design: Social Impact Bonds für soziale Eingliederung im Kunstbereich nutzen
Calouste-Gulbenkian-Stiftung, Logframe und Labor für Sozialinvestitionen, Portugal
Português, English, Français

4. Lokale Partnerschaften für integrierte Gesundheits- und Sozialfürsorge: Ergebnisse aus Katalonien
Regionalregierung Katalonien, Spanien
Español, English, Français

5. Breeze-e vereinfacht Lebensentscheidungen: Fähigkeiten, Kenntnisse und Ressourcen des Privatsektors zur Integration des Gesundheits- und Sozialwesens nutzen
Bezirksverwaltung Northamptonshire und Breeze-e Enterprises, Großbritannien (England)
English, Español

6. „Kinder zuerst“: Kinderarmut auf lokaler Ebene identifizieren und verhindern
Private Partnerschaft für soziale Integration, Belgien
English, Français, Deutsch


Dienstag 7 Juli 2015

In der Plenarsitzung am Morgen untersuchen wir Partnerschaften aus unterschiedlichen Sozialdienstfelder aus einer internationalen, nationalen und kommunalen Perspektive. Wir beginnen mit einem aktuellen internationalen OECD-Bericht über schutzbedürftige Gruppen. Anschließend lernen wir von einem Bericht aus Australien über eine landesweit einzigartige Partnerschaft für Menschen mit Behinderungen; die Stadt Malmö wiederum berichtet über ihre gesundheitsorientierte öffentliche Partnerschaft, die auf der Arbeit von Sir Michael Marmot aufbaut, einem Referenten unserer Konferenz von 2013 in Dublin.

Vorsitz : Rita VALADAS, Sozialamtsleiterin, Santa Casa da Misericórdia, Lissabon, Portugal

Neuer OECD-Bericht zur Integration von Sozialleistungen für schutzbedürftige Gruppen:  Brücken schlagen zwischen den Sektoren zur Umsetzung besserer sozialer Dienste
Dominic RICHARDSON, Leitender Bildungsspezialist des UNICEF-Forschungsbüros, Italien

Das australische Versicherungsprogramm für Behinderungen (NDIS): eine landesweit einzigartige Partnerschaft für Menschen mit Behinderungen, Behörden und Sozialleistungsträger
Sarah JOHNSON, Programmbeauftragte, Nationales Versicherungsprogramm für Behinderungen (NDIS), Australien

Partnerschaftlicher Aufbau einer gesundheitsorientierten und nachhaltigen Stadt
Anna BALKFORS, Direktorin, Institut für nachhaltige Stadtentwicklung, Malmö, Schweden

7. Wie öffentlich-private Partnerschaften auf effiziente Weise zur Weiterentwicklung von Leistungen für Personen und Haushalte beitragen können
Edenred
Français, Italiano, Português, English

8. Aufbau von Partnerschaften für die dauerhaft Unterbringung von Kindern in alternativen Betreuungsstellen in Schottland
Kompetenzzentrum für betreute Kinder in Schottland (CELCIS), Bezirksverwaltung Renfrewshire, Großbritannien (Schottland)
English, Français

9. Auf den Ort kommt es an
Esri
English, Español

10. „Unmögliche“ Probleme und verknüpfende Regierungsführung
Institut Padre António Vieira und Santa Casa da Misericórdia de Lisboa, Portugal
Português, English, Italiano

11. Das Nationale Versicherungsprogramm für Behinderungen (NDIS): Aufbau und Verwaltung eines weltweit führenden Programms für alle Australier
Nationale Versicherungsbehörde für Behinderungen, Australien
English, Español, Deutsch

12. Partnerschaften in Gemeinden im Wandel: Zusammenarbeit zwischen Kommunalbehörden, Bürgern und Trägern als Reaktion auf den demografischen Wandel
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, Netzwerk: Soziales neu erfinden (SONG), Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutschland
Deutsch, English, Italiano

Die Plenarsitzung am Nachmittag folgt einem lebensabschnittsübergreifendem Ansatz von der Kindheit bis zum Alter; wir stellen die Frage, wie sich auf jeder Regierungsebene die Ergebnisse für die Betroffenen sowie für ihre Angehörigen und Gemeinschaften durch den Abbau von Barrieren und das Überwinden von Fragmentierung verbessern lassen. Die thematischen Vorträge aus Italien, Deutschland und den Niederlanden verdeutlichen die Notwendigkeit einer gemeinsamen Entwicklung und Einbeziehung relevanter Beteiligter: Wissenschaftler, Fachkräfte und Betroffene.

Investitionen in Kinder und Familien in Italien: Ergebnisse eines einzigartigen nationalen Programms zur Entwicklung lokaler Partnerschaften im Bereich der Kinderfürsorge
Paola MILANI, Professorin für Familienbildung, Universität Padua, Italien

Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Arbeitsverwaltungen und anderen Akteuren: ein Weg zur Beschäftigung der am weitesten vom Arbeitsmarkt entfernten Personen?
Wolfgang MUELLER, Geschäftsführer Europäische Angelegenheiten der Bundesagentur für Arbeit, Deutschland

Die Herausforderung der Integration des Gesundheits- und Sozialwesens für ältere Menschen in den Niederlanden
Mirella MINKMAN, Programmdirektorin, Vilans, Nationales Kompetenzzentrum für Langzeitbetreuung, Niederlande

13. Veränderung der Zusammenarbeit zwischen Trägern mithilfe von Mobilitätslösungen zur Unterstützung der Betroffenen
Diona
English, Español, Deutsch

14. Soforthilfe für gefährdete Kinder in schwierigen Lebensumständen
Sozialversicherungsinstitut, Portugal. Santa Casa da Misericórdia de Lisboa, Portugal
Português, English, Français

15. Öffentliche Auftragsvergabe zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsmöglichkeiten
Gemeinde Örebro, Schweden
English, Deutsch

16. Der einheitliche Zugangspunkt: koordinierte Antworten auf komplexe Bedürfnisse in der Region Kampanien
Consorzio dei Servizi Sociali Ambito, Italien
Italiano, English, Deutsch

17. Risikomanagement durch verbesserte Entscheidungsprozesse auf der Grundlage von Echtzeit-Daten
SAP Institute for Digital Government
English, Português, Italiano

18. Bekämpfung von mangelndem Sozialschutz durch proaktive Sozialmaßnahmen in städtischen Umgebungen
VVSG (Verband flämischer Kommunalbehörden), OCMWs – Öffentliches Sozialwohlfahrtszentrum Gent, Antwerpen, Mecheln und Brügge, Belgien
English, Français, Italiano


Miitwoch 8 Juli 2015

19. Lokale Freiwilligenbanken: zwei Erfahrungsberichte aus Portugal
Stadt Lissabon, Portugal
Português, English, Deutsch

20. Verknüpfungen von Primärversorgung und Präventivmaβnahmen zur Umsetzung integrierter Dienste
EuroHealthNet  
English, Italiano

21. Umsetzung von evidenzbasierten Programmen für obdachlose junge Menschen
Nationaler Sozialausschuss, Gemeinde Aarhus, Dänemark
English, Français, Español

22. Soziale Inklusion für Menschen aus ethnischen Minderheiten: Partnerschaft zwischen Gemeinden und der Regierung in Norwegen
Arbeits- und Sozialministerium, Norwegen
English, Français, Italiano

23. Psychische Gesundheit und Kunst
Gesundheitsministerium, Portugal
Português, English, Français

24. Umfangreiche Reformen von Diensten in Zeiten finanzieller Engpässe; die Integration von Diensten in Peel, Ontario
Gemeinde Peel, Kanada
English, Deutsch, Español

Da Behörden und lokale Gemeinschaften angesichts der schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Lage Mühe haben, ihren Bürgern bessere Lebenschancen zu bieten, wird im Rahmen der Konferenz deutlich, dass sich die Ergebnisse für Bürger und Gemeinschaften durch die Konzentration auf integrierte, personenzentrierte Betreuung verbessern lassen können und dass Partnerschaften stärker integrierte Dienste und mehr Effizienz errichen können.

Vorsitz : Hugh FRAZER, Außerplanmäßiger Professor für angewandte Sozialstudien, Maynooth University, Irland / Koordinator, Europäisches Netzwerk für Sozialpolitik

Paulo MACEDO, Gesundheitsminister, Portugal

Thomas DOMINIQUE, Vorsitzender, Sozialschutzausschuss / Kabinettchef, Sozialministerium, Luxemburg

Jetta KLIJNSMA, Staatssekretärin für Soziales und Arbeit, Niederlande

Elke SLEURS, Staatssekretärin für Armut, Chancengleichheit und behinderte Menschen, Belgien

Beatriz Mato OTERO, Ministerin der Regionalregierung für Arbeit und Soziales,  Region Galicien, Spanien

Stefan OLSSON, Leiter der Abteilung für soziale Eingliederung und Armutsbekämpfung, Generaldirektion für Beschäftigung, Soziales und Integration, Europäische Kommission, Belgien