Aufbau von Partnerschaften zur Verbesserung von Leben

Thema

Der Aufbau von Partnerschaften des Sozialwesens für Betroffene mit Bedürfnissen in den Bereichen Betreuung, Gesundheit, Bildung, Wohnung und Arbeit kann eine persönlichere Bewertung, verbesserte Ergebnisse, eine Konzentration auf integriertes Gemeinschaftsleben und eine bessere Nutzung der öffentlichen Etats ermöglichen.

Allerdings ist die Planung, Auftragsvergabe und Bereitstellung eines integrierten Spektrums von Leistungen für eine Zusammenarbeit mit den Betroffenen zur Erfüllung ihrer Bedürfnisse kein einfaches Unterfangen, zumal es in den verschiedenen Ländern Europas eine Vielfalt von oftmals komplizierten Finanzierungsmethoden, Organisationsformen, Dienstkulturen und Verwaltungsstrukturen gibt.

Gleichzeitig wirken sich die wachsenden wirtschaftlichen und sozialen Ansprüche auf die Möglichkeiten der traditionellen Sozialträger zur Ergreifung von Maßnahmen aus, und es entstehen neue Formen der öffentlich-privaten Organisation.

Voraussetzung für solche Weiterentwicklungen sind Vision, politischer Wille, Führung, Investitionen in Technologie und ein Augenmerk auf die Einbeziehung der Betroffenen – denn auch die Beziehung zwischen Trägern und Betroffenen ändert sich, da mehr Wert auf Bürgerbeteiligung gelegt wird.

Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Menschen mit den verschiedensten mobilen Technologien miteinander in Kontakt stehen, stellt sich die Frage, wie Behörden und Industrie Lösungen zum Aufbau von Partnerschaften, zur Integration von Leistungen und zur Verbesserung der Lebensqualität entwickeln sollten.

VERBINDUNGEN SCHAFFEN: Auf der Konferenz von Lissabon werden die Evidenzlage und bisherigen Erfahrungen bei der Partnerschaft zwischen verschiedenen Trägern und Sektoren untersucht, und es wird die Frage erörtert, was dies für das Leben der Betroffenen, die Effizienz der Dienstleistungen und die Zukunft des Sozialwesens bedeutet.


Veranstalter der Konferenz

Die Konferenz wird jedes Jahr vom Europäischen Sozialen Netzwerk (ESN) veranstaltet, einem unabhängigen Informations- und Weiterbildungsforum für kommunale öffentliche Träger Europas in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung und Beschäftigung sowie für die zugehörigen Mitgliedsorganisationen.

Die Arbeit des ESN wird auch nach der Konferenz in Form von Netzwerk-Seminaren und Arbeitsgruppen sowie im Bereich der Forschung und Kommunikation fortgesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.esn-eu.org oder telefonisch unter +44 1273 739039.